Die hier organisierten Inhalte sind von den Studentinnen des Seminars erstellt. Zum Teil dokumentieren sie oft einen ersten Zugang zum Thema, zum Teil haben sie einen höheren Anspruch. Hier sollen Lernprozesse bewusst dokumentiert werden. So können zum gleichen Seminarthema in den folgenden Jahren die Studentinnen auf diesen hier dokumentierten Einstieg in die Themen aufbauen und diese verbessern.
So wird diese WEB-Seite selbst zu einem "lernenden System".

Die Dokumente der Wissens-Bank sind zunächst organisiert nach den einzelnen Seminarthemen und Daten im Wintersemester 2004/05. (Übersicht kurz)

  • Subjektive Didaktik (20.10.2004)
    Jede subjektorientierte Didaktik (d.h. schülerorientiert, teilnehmerorientiert usw.) hat vom aktiv lernenden Subjekt, seiner Perspektive und seinem Bewusstseinsstand auszugehen.
  • Meditative Didaktik (27.10.)
    Meditative Didaktik entleiht den Meditationsmethoden Komponenten der Entspannung als ganzheitliche Vorbedingung des Lernens. Im entspannten Zustand lehrt und lernt es sich leichter und nachhaltiger. Mit diesen Methoden kann man sich selbst in einen guten Unterricht einstimmen, den Erfolg des Unterrichts "präfigurieren":
  • Animative Didaktik (3.11.)
    Animieren ist weit mehr als motivieren. So wird der Pädagoge, die Lehrerin zum Animateur eines Lernens mit Freude und Lust. Animative Didaktik führt in die Leichtigkeit des Lernens.
  • NLP (Neurolinguistisches Programmieren) (10.11.)
    NLP versteht sich als Methode exzellenter Basis-Kommunikation. Da Lehren und Lernen immer auch Kommunikation ist, bedarf jede Didaktik eines wachsenden Bewusstseins über Kommunikationsverhalten.
  • Kreativer Frontalunterricht (17.11.)
    Auch wenn Frontalunterricht stark in die Kritik gekommen ist, so ist er jedoch oft als EIN didaktisches Element unverzichtbar. Frontalunterricht wird kreativ durch eine kommunikative und schülermitgestaltende Dimension.
  • Wagenschein (24.11.)
    Martin Wagenschein (1896 - 1988) hat eine (naturwissenschaftliche) Didaktik entwickelt, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch das Verstehen fördert. Seine Didaktik ist genetisch (ähnlich wie Piaget), sokratisch (Fragen stellend) und exemplarisch (durch Rückführung auf das Wesentliche den Transfer auf andere Gebiete erleichternd).
  • Lereffizienz-Methoden (1.12.)
    Die rationelle und methodische Seite des Lernens (Lese-, Schreib- Memotechniken usw.) lassen sich bewusst effizienter gestalten und trainieren. Bei diesen Didaktiken geht es letztlich darum, das bewusste Lernen zu lehren.
  • Theaterpädagogik (8.12.)
    Theater ist die szenarische Darstellung von Lebenswirklichkeit und Lebensträumen. So wie es Lerntheater gibt (z.B. Bert Brecht) kann das Lernen und Erproben anderer Lebenswirklichkeiten selbst auch "theatralisch" in Szene gesetzt werden.
  • Projektmethode (15.12.)
    Die Projektmethode hat in der Schulwirklichkeit mit ganzen "Projektwochen" schon breiten Platz eingenommen. Hier bricht der Unterricht vom "Stückwerk" aus und entwickelt sich zum lebensnahen und ganzheitlichen Projekt. Projekte sind praxis-, handlungs-, resultats-, erfahrungs- und erlebnisorientiert.
    Diese WEB-Seite selbst ist ein Projekt, das in dieser Sitzung geboren wurde.
  • Supervisionik & Evaluation (22.12.)
    Controlling, Evaluation und Supervision sind Verfahren, die den Lehr- und Lernprozess in Institutionen und Organisationen immer wieder effektivieren zu können.
  • Improvisationsförderung (26.1.)
    Lebensbewältigung ist Improvisation - Improvisation ist die aktive, unvorbereitete, situationsgerechte Organisation von Handlungen - Jedes sprachliche Handeln ist ein "Improvisieren" des "Unvorhergesehenen" in die Übersetzung des Wortes

Stand: 06.12.05